« Zurück

„Wir wollen, dass starke Eltern starke Kinder haben.“

Besuch von Staatsministerin Emilia Müller in der Erziehungsberatungsstelle der KJF in Schwandorf

Im Frühjahr 2017 stellte das Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Informationsmaterialien zum Thema „Stark durch Erziehung" in einer Neuauflage der Öffentlichkeit vor. Die Broschüren sind seither außer in deutscher Sprache auch in 16 Fremdsprachen und in leichter Sprache erhältlich.

Die Projektgruppe „Stark durch Erziehung" im Landkreis Schwandorf arbeitet bereits seit mehr als 7 Jahren mit diesen Materialien. Aktuell folgte Staatsministerin Emilia Müller zur Vorstellung des neuen Kursprogramms der Projektgruppe „Stark durch Erziehung" am 06.10.2017 einer Einladung der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle Schwandorf in Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg. Die Projektgruppe „Stark durch Erziehung" ist ein Teil des Lokalen Bündnisses für Familien im Landkreis Schwandorf und hat sich zum Ziel gesetzt Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und zu unterstützen.

Stellenleiter Franz Klarner informierte die Ministerin zum lokalen Angebot der Projektgruppe und über die Erziehungsberatung allgemein. Neben einer allgemeinen Darstellung der Arbeitsweise, der Rahmenbedingungen und der Anmeldegründe ging er auf die besonderen Herausforderungen einer Beratungsstelle in einem flächenmäßig weit ausgedehnten Landkreis ein. Im Landkreis Schwandorf ist es der Beratungsstelle zwar möglich neben der zentralen Stelle zwei Außenstellen zu unterhalten, ein erforderliches, erweitertes Angebot im Sinne von zugehender Erziehungsberatung ist derzeit mit den zur Verfügung stehenden Fachkraftstunden allerdings nicht möglich.

Angebote für Eltern mit kleinen Kindern sind besonders wichtig. Die Erziehungsberatungsstelle Schwandorf entwickelte aus diesem Grund in den letzten Jahren das Angebot „Frühe Entwicklungs- und Erziehungsberatung". Die Notwendigkeit ergab sich aus der Tatsache, dass der Landkreis Schwandorf bei der Einführung der Förderung von Schreibabyambulanzen nicht berücksichtigt wurde. Auch auf die Wirksamkeit von Erziehungsberatung wurde eingegangen und Ergebnisse aus der WIR-EB Studie wurden vorgestellt.

Staatsministerin Müller zeigte sich sehr interessiert an den Arbeitsfeldern der Beratungsstelle. Es sei sehr sinnvoll, sich bei Problemen und Unsicherheiten Hilfe zu holen. Sie würdigte den Stellenwert der Erziehungsberatung und betonte: „Es ist wichtig, dass man den Kindern ein Fundament zur Persönlichkeitsentwicklung mitgibt und die Eltern dabei stärkt, ihre eigenen Kinder zu unterstützen."

Text und Bild: EB/KJF